Zuverlässige Daten über die gute Sachen
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Sichtbarkeit

Die König-Baudouin-Stiftung setzt sich dafür ein, dass die Vereinigungen und Stiftungen in Belgien besser sichtbar werden, da sie für die Gesellschaft eine große Bedeutung haben.
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Glaubwürdigkeit

Die Informationen in dieser Datenbank sind zuverlässig, da der Kontakt mit den Vereinigungen regelmäßig gepflegt wird und eine Partnerschaft mit der Nationalbank besteht.

Direktion

Vorname Name Funktion Geschlecht
Christine Everaere Direktor Frau

Verwaltungsrat

Vorname Name Geschlecht Funktion innerhalb dieser Organisation
MARIE-CHRISTINE EVERAERE Frau Vorsitzender
ROSETTE VANDENBUSSCHE Frau Vize-Vorsitzender
MARIA NOLF Frau Sekretär
IRACI SILVA DE MORAIS Frau Verwalter

Anzahl der Besprechungen des Verwaltungsrats pro Jahr

2

Hauptaktivitäten

Das Apostolat der Schwarzen Schwestern von Brügge vzw ist Krankenpflege, Altenpflege, Jugendarbeit, Betreuung von Studierenden, Betreutes Wohnen, Pastoral und Missionsarbeit. Für die Schwestern wurde die Missionsarbeit zu einem neuen, aber wesentlichen Teil ihrer Ziele. Die soziale Mission der Kongregation erhielt eine internationale Dimension: die Sorge um die Welt und insbesondere um die Ärmsten. Seitdem lebt ein Teil der Gemeinde in Salvador de Bahia Brasilien und jetzt auch im Amazonasgebiet. In letzterem gibt es noch viel Armut, Gewalt, Drogen, Prostitution, Analphabetismus, Tuberkulose, Malaria. Die Herausforderungen sind daher besonders groß. Wir suchen auch nach nachhaltigen Lösungen für die Probleme der Ungleichheit, des Rechts auf Gesundheit und Bildung sowie des Umweltschutzes. Wir werden versuchen, die Millenniumsentwicklungsziele zu erreichen. Es gibt auch die große Herausforderung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit.

Tätigkeitsbereich

  • International
  • National

Unterstützung anderer Organisationen

Ja

Geschichte

In der Tradition der Schwarzen Schwestern wird das Jahr 1361 als das "Gründungsdatum" angenommen. Nach der Pestepidemie von 1360 ließen sich die Schwestern in der Pfarrei Unserer Lieben Frau in Brügge nieder. 100 Jahre später wurde die Gemeinschaft von Rom anerkannt. Am 18. Oktober 1461 legten 25 Schwestern monastische Gelübde ab. Sie erhielten den Orden des Heiligen Augustinus. Die Schwestern wurden im Volksmund als "Aermen-Schwestern des Castaegneboome" angesprochen. Das hat damit zu tun, dass es kurz vor dem Tor des Klosters einen so bemerkenswerten Baum gab. Bis heute ist die Kastanie Teil des klösterlichen Emblems, zusammen mit dem Pelikan, der in der Krone nistet und seine Jungen füttert. Er ist ein Symbol für die ganze opfernde Liebe Christi. Das Motto: "Bonos Fructus Facere" ist eine spätere Ergänzung. Es wird dem verstorbenen Priester M. English (+/-1933) zugeschrieben. Indem sie sich zu Hause um die Kranken kümmerten, erfüllten die Schwestern Jahrtausende lang die schlimmsten Bedürfnisse unserer Zeit: vor allem den Dienst an den Kranken, einschließlich der Menschen, die unter Pest oder anderen Epidemien leiden, sogar durch die Bestattung der Toten. Es werden auch andere Formen der religiösen Verehrung erwähnt: eine Schule bis 1715, Hilfe für die Armen, Hilfe im Gefängnis, etc. Das reformierte Kloster erhielt den Spitznamen "Bethel". Institutionell waren die Schwestern "Celler Schwestern", und als solche wurden sie von aufeinanderfolgenden Päpsten geschützt und privilegiert. Bis heute sind sie im Besitz eines ursprünglichen Schutzheiligen von Papst Julius (1506). Um 1500 taucht der Name Zwartzusters (Schwarze Schwestern) in den Quellen auf. Die Schwestern hatten während der berühmten Geuzen-Zeit nicht viel Unannehmlichkeiten. Bis zur Verfolgung und Enteignung während der Französischen Revolution 1798 lebten sie ungestört in ihrem Kloster ohne nennenswerte Unannehmlichkeiten. Sie wurden vertrieben und erhielten Asyl im Haus von Jonkheer Carolus de Schietere, Herr von Caprijcke, in der Langestraat. Nach einem Zeitraum von 9 Jahren konnte sich die Gemeinschaft erholen. Sie ließen sich 1807 auf dem Mittwochsmarkt nieder. Dieses Haus blieb bis zum Umzug in das neue Haus "Ter Castaegneboom" am 15. Oktober 1988 am Oosterlingenplein 5 das Hauptkloster. Ab 1927 musste die häusliche Pflege schrittweise der Pflege in den Einrichtungen weichen. In Ostende wurde ein Krankenhaus (H. Hart Hospital), das St-Augustinus Hospital in Veurne und das Sint-Franciscus Xaverius Hospital in Brügge gebaut. 1954 fusionierten die Schwarzen Schwestern von Diksmuide mit den Schwarzen Schwestern von Brügge. Am 10. August desselben Jahres wurde diese Fusion auf die Schwarzen Schwestern von Veurne ausgedehnt. Am 14. Juli 1966 zogen die ersten Schwestern nach Brasilien und ließen sich in den Armenvierteln der Metropole Salvador de Bahia nieder. Dort widmeten sie sich der Pastoral- und Entwicklungsarbeit in der Gemeinde São Gonçalo do Retiro. 1989 wurde im Inneren der Diözese Salvador in der Stadt Cruz das Almas sowie in Coqueiros, Maragojipe und Ruy Barbosa eine neue Stiftung gegründet. Später verließen die Schwestern diese Orte wieder und arbeiten nun neben den 3 Gemeinschaften in Salvador auch in Itacoatiara im Amazonas und nun seit 2019 in Candeias Brasilien.

Mitglied der folgenden Netzwerke oder Dachorganisationen

Name der Mitgliedschaft Beschreibung
VZW Kontinenten Unterstützt kleine und nachhaltige Projekte in Afrika, Amerika, Asien und auf dem Balkan. Jedes Projekt zielt darauf ab, die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung zu verbessern und dabei die Schwächsten im Auge zu behalten. Die gemeinnützige Organisation wurde von der Regierung als Institution für die Hilfe für Entwicklungsländer anerkannt.

Akte die im Belgischen Staatsblatt veröffentlicht worden sind

Alle Veröffentlichungen im Belgischen Staatsblatt

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